Quelle: deguprojekt / ratgeber / Voraussetzungen

2.1 Voraussetzungen

Wenn Sie bereits schon ein Haustier oder gar mehrere halten oder hielten, dann wissen Sie bestimmt, dass zur Tierhaltung mehr als nur Tierliebe gehört, denn jedes Tier braucht jemand, der sich um es sorgt.
Hielten Sie bis jetzt noch kein Haustier oder zumindest noch kein Nagetier, dann sollten Sie sich vor der Anschaffung zuerst mit diesem Kapitel beschäftigen, denn hier erfahren Sie worauf Sie bei der Wahl, bei der Haltung eines Haustieres achten müssen. Die Anschaffung von Degus sollte gut geplant und durchdacht sein, um den Anforderungen der Degus zu gerecht zu werden. Dieses Kapitel soll ihnen helfen, dem vorzubeugen. Informieren Sie sich am besten vor dem Kauf.

Haustier=Arbeit
Nicht für alle Leute ist ein Zusammenleben mit Tieren gleich geeignet. Darum stellt sich die Frage, ob der Degu das geeignete Haustier für Sie ist und ob Tiere halten überhaupt für Sie geeignet ist. Das erwähne ich hier, weil viele Tiere nach einer gewissen Zeit "entsorgt" werden, wie man es mit Ware auch tut, wenn man sie nicht mehr will. Und das ist nicht der Zweck einer Anschaffung, denn ein Tier ist ein Lebewesen und hat ein Recht auf ein angenehmes Leben.

Alternativen?
Fixieren Sie sich nicht auf den Degu, sondern wägen Sie Vor- und Nachteile im Vergleich zu alternativen Haustieren ab. Aus diesem Grund sollten Sie sich Gedanken machen, was sie von Ihrem zukünftigen Haustier erwarten. Werfen Sie doch einen Blick auf meine Entscheidungskriterien und informieren Sie sich doch über die Alternativen Haustiere.

Mitmenschen:
Sind ihre Mitmenschen, mit denen Sie die Räumlichkeiten teilen, mit Ihrem Vorhaben einverstanden? Können Sie es gegenüber ihnen verantworten?

Mindestalter?
Degus sind keine Tiere für Kleinkinder und auch keine Streicheltiere. Ihre bewegungsfreudige Natur verlangt viel Geduld und stellt entsprechende Anforderungen im Umgang an den Halter. Dazu kommt die Verantwortung, die damit eingegangen wird und der Umstand, dass solche Tiere meistens schlecht weitervermittelt werden können. Ein Mindestalter von sechzehn Jahre sollte als guter Mittelwert angesehen werden. Wenn die Eltern ihre Kinder unterstützen, dann können die Tiere ihnen schon früher anvertraut werden. Zu beachten ist, dass die Anschaffung aus einer Laune heraus, wie z.B. während der Pubertät, später oft bereut wird. Können Eltern oder ältere Geschwister da nicht helfend eingreifen, leiden letztlich die Tiere darunter und deshalb sollten solche Situationen vorausschauend vermieden werden. Dazu kommt öfters, dass sich Eltern sträuben, die Rechnung für den Tierarzt zu bezahlen und erschweren so ihrem Kind eine artgerechte Haltung seiner Tiere, da es noch kaum über eigene finanzielle Mittel verfügt. Ein höheres Mindestalter ist letztlich ein Schutz von Kind und Tiere, da das Kind sich selber besser einschätzen und Verantwortung übernehmen kann und es auch finanziell besser für seine Tiere aufkommen kann.


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