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8.4 Verhaltensstörungen

Der Begriff Verhaltensstörung hat einen negativen Beiklang und wird vielmals gleich mit etwas Schlimmem in Verbindung gebracht. Das sollte hier jetzt nicht falsch verstanden werden, denn die hier beschriebenen Verhaltensmustern (ausser dem Verkümmern von Einzeltiere) sind eigentlich nicht unbedingt besorgniserregend. Vielmehr besteht ein filessender Übergang von Normalität zu einem abnormalen Verhalten. Gerade das Gitternagen ist so ein gutes Beispiel. Es lässt sich kaum ganz vermeiden und kommt selbst bei "normalen" Degus vor. Wenn die Degus aber dauernd Gitternagen, dann deutet das auf Mängel hin, gegen welche man etwas tun sollte.

Gitternagen

Degus tun das meist, wenn ihnen etwas nicht passt, ihnen etwas fehlt oder sonst etwas nicht stimmt.

Pausenloses Radlaufen mit Suchtcharakter

Degus sollen anscheinend süchtig werden können vom Radlaufen. Wieviele Degus wirklich übermässig viel Zeit mit radlaufen verbringen ist unklar, wobei es wohl auch schwierig festzustellen ist, wo die Grenze zwischen Normal und dem Mass wo das Ganze sich negativ auf die Gesundheit auswirken könnte (Diese Grenze liegt wohl ziemlich hoch, falls sie wirklich existiert). Sollten Ihre Degus über längere Zeiten nahezu pausenlos im Laufrad rennen, da wäre es vielleicht sinnvoll ihnen das Rad wegzunehmen und es ihnen von nun an nur noch zeitweise zur Verfügung stellen.

Verkümmern von Einzelntieren

Einzeln gehaltene Degus können mit der Zeit auch Verhaltensstörungen aufweisen. Sie haben ein grosses Bedürfnis an Zuwendung und verkümmern, wenn sie sich einsam fühlen.
Hier besteht dringender Handlungsbedarf bevor es zu spät ist! Versuchen Sie unbedingt den Degu zu vergesellschaften.


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